Richmond Practice - Tics

topleft topright
Tics

 Tics Was sind Tics?

Tics sind plötzliche, sich wiederholende, nicht-rhythmische Bewegungen oder Laute, an denen bestimmte Muskelgruppen beteilgt sind. Tics können für den Betrachter unsichtbar sein, etwa das Anspannen der Bauchmuskeln oder der Zehen. Häufige motorische und phonetische Tics sind Augenzwinkern und Räuspern. Charakteristisch für Tics ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Bewegungsstörungen für einige Zeit, aber nicht dauerhaft unterdrückt werden können.

Tics können als Folge von Stress, Müdigkeit, Langeweile oder emotionaler Anspannung zunehmen. Starke Emotionen können sich negativ auswirken, wie zum Beispiel Angst, oder positiv, wie Aufregung oder Vorfreude. Entspannung kann zu einer Zunahme der Tics führen (zum Beispiel beim Fernsehen oder bei Computerspielen), während die Konzentration auf eine spannende Beschäftigung oft zu einer Abnahme der Tics führt. Unmittelbar vor Beginn eines Tics spüren die meisten Menschen einen Drang, ähnlich dem Bedürfnis zu gähnen, niesen, blinzeln oder sich zu kratzen. Das Bewusstsein für diesen Drang kann bei Kinder noch geringer ausgeprägt sein als bei Erwachsenen und nimmt zu wenn sie älter werden.

Tics beginnen häufig im Kindes- und Jugendalter und betreffen etwa eines von 100 Kindern. Tics sind nicht auf die Wirkung von Medikamenten oder auf andere Erkrankungen zurückzuführen.
Wir unterscheiden:

 • Transiente (vorübergehende) Tic-Störungen sind bei weitem die häufigsten und bestehen aus mehreren motorischen und / oder phonetischen Tics. Sie dauern zwischen 4 Wochen und 12 Monaten.
• Bei Chronischen Tic-Störungen bestehen einzelne oder mehrere Tics, die entweder motorisch ODER phonetisch sein können über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr.
• Von einem Tourette-Syndrom spricht man, wenn motorische UND phonetische Tics länger als ein Jahr vorhanden sind.

Viele Kinder haben leichte Symptome und werden nicht diagnostiziert. Nur wenige Menschen mit Tic-Störungen oder dem Tourette-Syndrom benötigen Medikamente. Wissen, Aufklärung und Verständnis bilden die Grundlage des Behandlungskonzepts. Die Symptome können meist durch psychologische Verhaltenstherapie behandelt werden. Diese hilft, Depressionen und soziale Isolation zu vermeiden oder zu lindern und die Unterstützung durch die Familie zu verbessern. Die Aufklärung und Schulung des Patienten, seiner Familie und der sozialen Umgebung (Freunde, Schule, Kirchengemeinde etc.) ist das wichtigste Element der Behandlung und in leichten Formen von Tic-Störung oder Tourette-Syndrom oft ausreichend. Entspannungstechniken wie Gymnastik, Yoga oder Meditation können helfen, Stress, der die Tics verschlimmert, abzubauen.

Eine medikamentöse Therapie ist schwereren Formen vorbehalten und wird eingesetzt, wenn die Symptome das tägliche Leben beeinträchtigen oder wenn die Gefahr von Selbstverletzung besteht. Studien mit Botox-Injektionen weisen auf eine Wirksamkeit dieser Thearpie bei Tics der Gesichtsmuskulatur und auch bei einigen phonetischen Tics hin. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn:

• Sie werden über Symptome bei Ihrem Kind besorgt sind,
• Sie glauben, dass die Symptome medizinische Behandlung benötigen.

Unser Kinderarzt und unsere Allgemeinärzte in Richmond Praxis können Ihnen mit Diagnose und Behandlung von Tic-Störungen helfen.
 

Kontakt

Garantierte Antwort in 10 Min
(während Geschäftszeiten)






Termin ausmachen >>




Joomla Templates by JoomlaShack Joomla Templates